15,99 EUR (D)
16,70 EUR (A)
3,99 EUR (E-Book)

Hardcover, Lesebändchen
im neuen Novellenformat Buchheim Folio
128 Seiten

Deutsche Neuausgabe

ISBN: 978-3-946330-09-7
SBN E-Book: 978-3-946330-10-3

Erhältlich direkt vom Verlag über den Online-Shop von FESTA:
https://www.festa-verlag.de/buchheim-von-aster-much-keilerstein.html

Im Buchhandel:
Regional mit LChoice
Regional mit GenialLokal

Im Versandhandel, u.a.:
Thalia
Amazon

Christian von Aster & Holger Much
Ein Brief vom Keilerstein
Innenillustration
Innenillustration, Holger Much

»Und während ich es anstarrte, wurde dieses Ding plötzlich wahrhaftiger, realer. Seine Existenz war bereits auf das Äußerste beunruhigend, doch noch weit weniger grauenhaft als das, was ich erkannte, als meine Blicke dem Verlauf eines Armes folgten ...«

Im Zentrum dieses Briefes steht der Genius Dr. Erwin Sternhammers, eines Mannes, dessen schulmedizinische Karriere gegen Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts durch »unangemessene« Experimente an lebenden Objekten ein plötzliches Ende fand.

In seinen Schriften aber leben die Gedanken des »Frankenstein von Marburg« weiter. Nicht zuletzt weil sein Werk jungen Medizinern auch heute noch eine Chance verheißt, die prosaische Chirurgie der Gegenwart mit tieferen spirituellen Inhalten zu verbinden.

Beeindruckt von Sternhammers Visionen beginnt der Autor des vorliegenden Briefes sein Praktikum in einer entlegenen, vom engsten Stab Dr. Sternhammers geleiteten Klinik am Keilerstein.

Christian von Aster, Foto: neurographer
Christian von Aster, Foto: neurographer

CHRISTIAN VON ASTER schreibt.
Unter anderem Kurzgeschichten. Aber auch Romane. Oder auch Drehbücher. Mitunter sogar Balladen.
So regelmäßig, dass er es bis dato auf mehr als 30 Publikationen gebracht hat. Und verschiedene Auszeichnungen. Irgendwo zwischen Horror, Satire, Märchen und Groteske.
Von Zeit zu Zeit findet er allerdings auch die Muße, Filme zu drehen, als Sprecher zu arbeiten oder als Kabarettist auf der Bühne zu stehen und für seine garstigen, aber nicht ununterhaltsamen Lesungen bekannt zu sein.

Holger Much, Foto: Frank Luger Artphotography
Holger Much, Foto: Frank Luger Artphotography

HOLGER MUCH möchte in seinen Bildern den leise flüsternden Klang von Farben und Linie festhalten und der Welt ein wenig Zauber schenken, zum Träumen animieren und Herzen erreichen.

Aufgewachsen auf den wilden Höhen der Schwäbischen Alb, hat er sich gegen ein Studium der Kunst und stattdessen für das Studium der Kunstgeschichte und Volkskunde entschieden. Er stellte seine mit märchenhaften Gestalten bevölkerten Illustrationen bereits europaweit aus. Für verschiedene Verlage entstanden Buchcover.

Zusammen gearbeitet hat er mit zahlreichen Autoren sowie dem Großmeister der Phantastik, dem Erfinder des Alien, H.R.Giger, für den er mehrere Radierungen schuf.

Leseprobe Ein Brief vom KeilersteinLieber Thomas,

ich möchte mich aufrichtig bei Dir dafür entschuldigen, dass Du so lange nichts von mir gehört hast. Aber während des letzten Jahres ist einfach zu viel geschehen …

Dein Anruf hat mir sehr viel bedeutet, gerade jetzt, und auch wenn ich bemüht war, unser Gespräch kurz zu halten, möchte ich Dich doch wissen lassen, dass mir unsere Freundschaft sehr viel bedeutet hat. Wir haben zu viel zusammen durchgestanden. Zu viele Tage, Nächte und Frauen, als dass ich all das vergessen könnte! Ich weiß, dass nichts an unserem letzten Gespräch darauf hindeutete, ja, dass es vielmehr klang, als ob zwei völlig fremde Menschen sich bemühten, ein Gespräch miteinander zu führen. Aber bitte glaube mir, dafür gibt es Gründe. Zwingende Gründe.

Eingedenk unserer langjährigen Freundschaft habe ich beschlossen, Dir diesen Brief zu schreiben: den Versuch einer Erklärung, einer Reflexion, damit Du verstehst und begreifst, warum ich mich so lange nicht gemeldet habe.

Bevor Du aufgelegt hast, stelltest Du fest, dass ich mich verändert habe. Du kannst mir glauben, dass das angesichts meiner Erlebnisse hier nicht verwunderlich ist. Es ist möglich, nein, sogar sehr wahrscheinlich, dass ich tatsächlich ein anderer Mensch geworden bin.

Ich will versuchen, Dir von den aufwühlenden Geschehnissen zu berichten, die mich während der letzten Monate so erstaunt, verwirrt, in Schrecken versetzt und geprägt haben. Ich denke, dass ich es Dir schuldig bin. Dir als einem Menschen, der mir nahestand und immer wieder versucht hat, sich ernsthaft mit mir und meinen Gedanken auseinanderzusetzen.

Ich will dort beginnen, wo ich euch verlassen habe.

» Download komplette Leseprobe als PDF


Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung (Button: Weitere Informationen).
Weitere Informationen Ok